Der Verband der I.E.T.-Absolventen,
V.I.E.T.A., wurde
1994 gegründet und ist einer der grössten
Berufsverbände tierpsychologischer Beraterinnen und
Berater Europas. Allen (und nur)
AbsolventInnen des beruflichen Weiterbildungskurses
in Heimtier-Ethologie, -Psychologie und -Verhaltenstherapie
des Instituts für angewandte Ethologie und
Tierpsychologie steht die Mitgliedschaft im Verband
offen. Verschiedene Disziplinen sind durch die
Verbandsmitglieder vertreten: Tierpsychologie,
Ethologie, Veterinärmedizin, Tierarztgehilfinnen,
Tierheimpersonal, Tierschutzfunktionäre usw. Obwohl
die Mehrheit der Mitglieder in der Schweiz tätig ist,
gibt es schon erste BeraterInnen in Deutschland.
Die allgemeinen Grundsätze des Verbands und seiner
Mitglieder lauten nach Statuten:
«Durch art- und tiergerechte Haltung und
Verhalten seitens der Halter können
Verhaltensprobleme oder -störungen in der Beziehung
zwischen Menschen und Heimtieren vermieden werden.
Mit fachkundiger Beratung und/oder
verhaltens-therapeutischen Massnahmen, welche von
ausgebildeten Personen geleistet und/oder
vorgeschlagen werden, können Verhaltensprobleme oder
-störungen, da wo sie auftreten, vermindert oder
eliminiert werden. Die Mitglieder des V.I.E.T.A.
sollen im öffentlichen Wirken und im geschäftlichen
Verkehr die ideellen Anliegen des V.I.E.T.A. nach
Kräften vertreten. Sie achten auf die möglichen
Folgen ihrer Tätigkeit und ihrer Aufträge und
fördern keine Projekte, welche den Grundsätzen des
V.I.E.T.A. widersprechen. Sie bedienen sich keiner
schmerz- oder leidinduzierender Mittel im Umgang mit
Tieren. Sie bedienen sich im Konkurrenzkampf keiner
unehrenhafter Mittel.»
V.I.E.T.A.
verfolgt die folgenden Ziele und Zwecke:
- Austausch von Erfahrungen und neusten
Erkenntnissen in der Praxis
- Austausch der neusten wissenschaftlichen
Erkenntnisse
- Pflege der Beziehungen zwischen den
FachkollegInnen
- Wahrnehmen der fachlichen bzw. beruflichen
Interessen der Mitglieder
- Förderung von Aus- und Weiterbildung der
Mitglieder
- Verbreitung des Gedankengutes, dass
Verhaltensprobleme/-störungen in der Beziehung
zwischen Menschen und Tieren ver- mieden, aber
auch durch entsprechend ausgebildete Fachleute
korrigiert/therapiert werden können.
Weder die Beraterinnen und Berater von V.I.E.T.A.
noch jene anderer Organisationen oder Berufsstände
können garantieren, alle Verhaltensprobleme zu lösen.
Doch die Statistiken und Erfahrungen zeigen, dass
ihre Methoden mehrheitlich zu beachtlichen Erfolgen
führen, v.a. weil sie nicht auf Symptombekämpfung -
sondern Ursachenanalyse - basieren. Die beratenden
Verbandsmitglieder sind stets bestrebt, den
Heimtieren und ihren HalterInnen zu helfen. Sie
haben eine solide Ausbildung mit Abschlusszertifikat
hinter sich und arbeiten nach den Tarifempfehlungen
des Berufsverbandes. Da die Berufs-bezeichnungen «Tierpsychologe»,
«Ethologe» und «Verhaltenstherapeut» nicht geschützt
sind, ist man gut beraten, eine tierpsychologische
Beraterin oder einen Berater auszuwählen, welche(r)
einem solchen Berufsverband angeschlossen ist.
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